Haufig gestellte Fragen
Antworten auf Ihre Fragen zur Findik-App
Findik ist eine Anzeigen- und Kommunikationsplattform, die Erntehelfer und Gartenbesitzer ohne Zwischenhändler zusammenbringt. Der Gartenbesitzer veröffentlicht, wie viele Arbeitskräfte er zu welchen Terminen und zu welchem Lohn braucht; die Arbeitssuchenden sehen die Anzeigen in ihrer Region und bewerben sich direkt. Zusätzlich lassen sich Teams bilden und Dienstleister wie Dreschmaschinen- oder Transportanbieter finden.
Nein, die Nutzung ist kostenlos. Registrierung, Anzeigen schalten, Bewerbungen, Nachrichten und die Teambildung kosten nichts, und wir nehmen von niemandem eine Provision. Kostenpflichtig ist lediglich eine freiwillige In-App-Option, mit der Sie Ihre Anzeige zeitlich befristet hervorheben können. Anzeigen ohne diese Option werden weiterhin ganz normal angezeigt.
Findik läuft sowohl auf Android- als auch auf iPhone-Geräten und wird kostenlos über Google Play und den App Store installiert. Geteilte Anzeigen- und Gruppenlinks öffnen sich außerdem im Webbrowser, sodass Sie eine zugeschickte Anzeige auch ohne installierte App ansehen können.
Nach der Installation melden Sie sich mit Ihrer Telefonnummer an — ein langes Formular ist nicht nötig. Anschließend wählen Sie im Profil, ob Sie Arbeitskraft, Arbeitgeber oder beides sind. Diese Rolle lässt sich jederzeit ändern: Mit demselben Konto können Sie im August Helfer suchen und im Winter selbst Schnittarbeiten übernehmen.
Am stärksten genutzt wird sie im Haselnussgürtel am Schwarzen Meer — Ordu, Giresun, Samsun, Trabzon, Sakarya, Düzce und Zonguldak —, offen ist sie jedoch für die ganze Türkei. Anzeigen entstehen ebenso für Oliven und Zitrusfrüchte in der Ägäis und am Mittelmeer sowie für Feldkulturen in Zentralanatolien und in der Çukurova. Neben dem Pflanzenbau gibt es Kategorien für Tierhaltung, Imkerei und Fischerei; als Tätigkeit stehen Ernte, Schnitt, Reinigung, Pflanzung, Bewässerung und Düngung zur Auswahl.
Nein. Anzeigen, Bewerbungen und Nachrichten kommen vom Server, deshalb ist eine Internetverbindung erforderlich. Über mobile Daten funktioniert alles zuverlässig, und die Anzeigenliste ist bewusst schlank gehalten, damit sie auch bei schwachem Netz lädt. Aktionen ohne Verbindung werden nicht gespeichert — achten Sie beim Veröffentlichen einer Anzeige also auf eine stabile Verbindung.
Sie können die Kontolöschung in den Einstellungen der App starten oder die Seite zur Kontolöschung auf unserer Website nutzen. Dort geben Sie Ihre hinterlegte E-Mail-Adresse ein, erhalten einen sechsstelligen Bestätigungscode, und nach dessen Eingabe wird das Konto endgültig gelöscht. Der Vorgang lässt sich nicht rückgängig machen; gelöschte Anzeigen, Bewerbungen und Nachrichten sind nicht wiederherstellbar.
Filtern Sie die Anzeigenliste nach Provinz, Bezirk und Tätigkeit und öffnen Sie eine passende Anzeige. In den Details stehen Lohn, Zeitraum, die gesuchte Personenzahl sowie Angaben zu Unterkunft, Verpflegung und Transport. Passen die Bedingungen, genügt ein Tippen auf die Bewerbungsschaltfläche; Ihre Bewerbung erreicht den Arbeitgeber sofort und Sie können eine kurze Nachricht anfügen.
Jede Bewerbung hat einen Status: Ausstehend, In Kontakt, Angenommen, Abgelehnt oder Zurückgezogen. Diesen verfolgen Sie im Bereich "Meine Bewerbungen". Bei Annahme oder Ablehnung erhalten Sie zusätzlich eine Benachrichtigung auf das Telefon. Bleibt eine Bewerbung lange ausstehend, hilft eine kurze, höfliche Nachricht an den Arbeitgeber meistens weiter.
Ja, die Zahl der Bewerbungen ist nicht begrenzt. In der Saisonarbeit ist es üblich und sinnvoll, sich parallel zu bewerben, damit der Kalender nicht leer bleibt. Eine bereits angenommene Stelle später abzusagen bringt den Arbeitgeber jedoch in Schwierigkeiten und schlägt sich in Ihren Bewertungen nieder — prüfen Sie deshalb vorher, ob sich die Termine überschneiden.
Nein. Findik wickelt keine Zahlungen ab, hält kein Geld und zahlt keine Löhne; die Plattform bringt lediglich beide Seiten zusammen. Höhe, Zahltag und Zahlungsweise werden ausschließlich zwischen Ihnen und dem Arbeitgeber vereinbart. Genau deshalb empfehlen wir, Tageslohn, Zahltag und etwaige Abzüge vor Arbeitsbeginn schriftlich im App-Chat festzuhalten.
Der Arbeitgeber kennzeichnet diese drei Leistungen beim Erstellen der Anzeige einzeln. Wird eine Unterkunft gestellt, ist auch die Art angegeben: Zelt, Sammelunterkunft, Zimmer oder Haus. Bei der Verpflegung lassen sich Frühstück, Mittagessen, Abendessen oder alle Mahlzeiten auswählen. Ein Blick auf diese Felder vor der Abreise erspart böse Überraschungen vor Ort.
Die App hat eine Gruppenfunktion. Der Teamleiter legt eine Gruppe an, fügt die Mitglieder über einen Einladungscode hinzu und definiert das Team als saisonal, tageweise oder gemischt. Danach können Sie sich gemeinsam bewerben: Ein Team aus fünfzehn Personen wird als Einheit vermittelt, und Gartenbesitzer mit hohem Bedarf finden Sie unmittelbar.
Nein, das ist ein eindeutiges Warnsignal. Findik verlangt von niemandem Geld für Arbeitsvermittlung, Bewerbungen, Registrierung oder eine bevorzugte Platzierung. Wer sich als Findik-Mitarbeiter ausgibt und Anzahlung, Anmeldegebühr oder Provision fordert, versucht zu betrügen: Senden Sie kein Geld und melden Sie den Fall an [email protected]. Provisionsforderungen an Nutzer sind auch nach unseren Nutzungsbedingungen verboten.
Tippen Sie in der App auf "+" und wählen Sie den Anzeigentyp "Ich suche Arbeitskräfte". Geben Sie dann die Tätigkeit an (Ernte, Schnitt, Reinigung, Pflanzung, Bewässerung, Düngung), wie viele Personen Sie brauchen, Beginn und Ende, den Lohn sowie die Lohneinheit — täglich, stündlich, pauschal oder Verhandlungssache. Im letzten Schritt markieren Sie Unterkunft, Verpflegung und Transport und veröffentlichen.
Drei Ursachen erklären die meisten Fälle: ein leer gelassener Lohn, der als Verhandlungssache erscheint, ein bereits vergangener Zeitraum und ein Standort, der nicht bis auf Bezirksebene gewählt wurde. Auch eine fehlende Personenzahl hält die passenden Bewerber fern. Bleibt es danach still, schicken Sie uns den Anzeigenlink über die Kontaktseite — wir sehen sie gemeinsam durch.
Als Faustregel gelten bei der Haselnussernte zwei bis drei Arbeitstage je Dekar, auf steilem und steinigem Gelände bis zu fünf. Ein Garten von 20 Dekar entspricht damit rund 60 Arbeitstagen: sechs Personen für zehn Tage oder vier Personen für fünfzehn Tage. Ausführliche Tabellen finden Sie auf unserer Ratgeberseite für Gartenbesitzer.
Ist Ihr Garten größer als 20 Dekar und muss die Ernte schnell abgeschlossen sein, ist ein Team sicherer: Ein Gespräch erreicht viele Personen, und der Teamleiter organisiert den Arbeitsablauf. Auf kleinen Flächen ist die Einzelvereinbarung günstiger und erspart eine Sammelunterkunft. Beides ist möglich — Anzeigen, die ein Team suchen, können Gruppenbewerbungen erhalten.
Im Bereich "Bewerbungen" Ihrer Anzeige sehen Sie Profil, Erfahrung und die Bewertungen früherer Arbeitgeber. Sie können annehmen, ablehnen oder zunächst schreiben, um Termine und die tatsächliche Personenzahl zu bestätigen. Nach Ihrer Entscheidung erhält die Person automatisch eine Benachrichtigung; unbeantwortete Bewerbungen lassen andere warten und wirken sich auf Ihre eigene Bewertung aus.
Eine aktive Anzeige lässt sich in der Detailansicht bearbeiten, nach erfolgreicher Vermittlung archivieren und nach Abschluss der Arbeit endgültig abschließen. Archivierte, abgeschlossene oder abgebrochene Anzeigen können Sie später wieder aktivieren, sodass Sie dieselbe Anzeige in der nächsten Saison nicht neu schreiben müssen. Nicht veröffentlichte Entwürfe lassen sich vollständig löschen.
Ja. Es gibt eine freiwillige Hervorhebung mit den Laufzeiten ein Tag, drei Tage und eine Woche; die aktuellen Preise sehen Sie im Kaufdialog der App. Das ist reine Option: Anzeigen ohne Hervorhebung erscheinen weiterhin regulär, sortiert nach Standort und Datum. Eine verdeckte bezahlte Reihung gibt es nicht.
Überarbeiten Sie zuerst die Anzeige: Lohn als konkrete Zahl, klare Termine, angebotene Leistungen markiert. Hilft das nicht, erweitern Sie den Radius und werden selbst aktiv — Arbeitssuchende veröffentlichen eigene Anzeigen und Teams pflegen Gruppen in der App. Mitten in der Saison wird Arbeitskraft knapp; schalten Sie Ihre Anzeige möglichst drei bis vier Wochen vor der Ernte.
Eine Dienstleistungsanzeige veröffentlichen Sie, wenn Sie mit eigenem Fahrzeug oder eigener Maschine für Gartenbesitzer arbeiten möchten. Sie ist eine eigene Kategorie neben den Stellenanzeigen, wird in der Liste farblich abgesetzt dargestellt und von Erzeugern gezielt durchsucht. Erstellt wird sie über die Schaltfläche "+" mit der Dienstleistungsoption.
Verfügbar sind Dreschmaschine (Patoz), Lastwagen, Traktor, Pickup sowie Transport mit Zug- und Tragtieren. Nach der Auswahl beschreiben Sie im Textfeld genau, was Sie anbieten — Anhängerkapazität, Tagesleistung Ihrer Dreschmaschine oder die Anbaugeräte Ihres Traktors. Solche Angaben erhöhen die Zahl der Anfragen spürbar.
Sie wählen Provinz und Bezirk, in denen Sie arbeiten möchten, sodass Sie nur erreichbare Anfragen erhalten. Mit Traktor und Anhänger liegt der wirtschaftliche Radius meist bei 20 bis 30 Kilometern; darüber hinaus verzehren Fahrzeit und Kraftstoff die Marge rasch. Nehmen Sie entferntere Aufträge an, kalkulieren Sie die Anfahrt separat.
Beim Erstellen der Anzeige wählen Sie die Preiseinheit: täglich, stündlich, pauschal, je Fahrt oder Verhandlungssache. Im Transport ist der Preis je Fahrt üblich, beim Dreschen der Stundensatz, bei der Bodenbearbeitung der Pauschalpreis. Eine konkrete Zahl erhöht die Zahl der Anfragen deutlich, während "Verhandlungssache" am wenigsten Interesse weckt.
Erzeuger schreiben Ihnen direkt in der App, und bei jeder neuen Nachricht erhalten Sie eine Benachrichtigung. Umfang, Termin und Preis klären Sie in diesem Chat. Die Zahlung läuft nicht über die App — Sie rechnen unmittelbar mit dem Kunden ab. Halten Sie deshalb den vereinbarten Betrag und die enthaltenen Leistungen schriftlich im Chat fest.
Ja. Ein Konto kann mehrere Anzeigen unterschiedlicher Art führen: Sie können Ihre Dreschmaschine anbieten und zugleich Helfer für den eigenen Garten suchen. Alle Anzeigen verwalten Sie getrennt im Bereich "Meine Anzeigen" Ihres Profils und bearbeiten oder archivieren sie unabhängig voneinander.
Ihre Daten werden bei der Übertragung per HTTPS/TLS und in der Speicherung verschlüsselt; die Datenbank ist zusätzlich durch Zugriffsregeln auf Zeilenebene geschützt. Passwörter werden niemals im Klartext gespeichert, sondern gehasht. Wir verkaufen keine Nutzerdaten an Dritte, und unsere Datenschutzerklärung listet Punkt für Punkt auf, welche Daten wir wozu erheben.
Für andere Nutzer sichtbar sind Vorname, Nachname, Profilbild und Ihre Bewertung. Solange Sie Ihre Kontaktdaten nicht selbst in den Anzeigentext schreiben, läuft die Kommunikation über die App-Nachrichten. Wir empfehlen, den Austausch möglichst in der App zu führen: Bei späteren Unstimmigkeiten ist der Nachrichtenverlauf ein Nachweis zu Ihren Gunsten.
Nutzen Sie die Meldefunktion in der Anzeigendetailansicht oder senden Sie den Anzeigenlink an [email protected]. Meldungen prüfen wir noch am selben Tag und nehmen bestätigte Anzeigen offline. Anzeigen für nicht existierende Arbeit, mit erfundenen Löhnen oder irreführenden Arbeitsbedingungen sind nach unseren Nutzungsbedingungen ausdrücklich untersagt.
Zahlen Sie nichts. Findik verlangt weder Anmeldegebühr noch Anzahlung oder Vermittlungsprovision; wer in unserem Namen Geld fordert, ist ein Betrüger. Melden Sie den Fall mit einem Screenshot des Chatverlaufs an [email protected] — wir sperren das Konto und entfernen die Anzeigen. Grundsätzlich gilt: Überweisen Sie niemals im Voraus Geld an Unbekannte.
Profilangaben und Foto, Anzeigen, Bewerbungen, Nachrichten, Benachrichtigungen, Gruppenmitgliedschaften, Favoriten und Bewertungen werden endgültig gelöscht. Aus rechtlichen und technischen Gründen bleiben lediglich Transaktionsprotokolle 90 Tage und Datenbank-Sicherungen 30 Tage erhalten. Die Löschung ist unumkehrbar — notieren Sie sich vorher, was Sie behalten möchten.
Gefälschte oder irreführende Anzeigen, Belästigung, Bedrohung und Diskriminierung anderer Nutzer, Spam, Provisions- oder Anzahlungsforderungen, Identitätsmissbrauch sowie Angriffe auf die Sicherheit der Plattform führen zur Sperrung oder Löschung des Kontos. Auch eine hohe Zahl bestätigter Beschwerden anderer Nutzer hat dieselbe Folge.
Nein. Findik richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer ab 18 Jahren, und wir erheben wissentlich keine personenbezogenen Daten von jüngeren Personen. Stellenangebote, die sich an unter 18-Jährige richten, sind nach unseren Nutzungsbedingungen ausdrücklich verboten. Melden Sie uns solche Inhalte bitte.
Planung, Quellenprüfung und Veröffentlichungsentscheidung liegen bei Ahmet Kaan Çelenk, dem Gründer von Findik App. In jedem Beitrag stehen Autorenname, Veröffentlichungsdatum und gegebenenfalls das Datum der letzten Aktualisierung. Das Profil finden Sie auf unserer Autorenseite, unsere Arbeitsweise vollständig auf der Seite zur redaktionellen Leitlinie.
Bei überprüfbaren Angaben wie Fördersummen, Antragsfristen und Rechtsvorschriften stützen wir uns ausschließlich auf Primärquellen: das türkische Amtsblatt, das Ministerium für Landwirtschaft und Forsten, die offiziellen e-Government-Seiten, das Haselnuss-Forschungsinstitut und das Statistikamt. Die Quellen stehen mit Links am Ende jedes Beitrags; Angaben ohne belegbare Quelle veröffentlichen wir nicht.
Senden Sie den Link des Beitrags zusammen mit der beanstandeten Angabe an [email protected] oder über das Formular auf unserer Kontaktseite. Wir prüfen die Meldung anhand der Primärquelle und antworten in der Regel innerhalb von zwei Werktagen. Bestätigt sich der Fehler, korrigieren wir den Text und ändern das Aktualisierungsdatum; ist die Aussage insgesamt falsch, nehmen wir den Beitrag zurück und erklären den Grund auf der Seite.
Nein. Die Rechner dienen der Information und liefern Schätzwerte. Maßgeblich für die Auszahlung sind stets die einschlägige amtliche Bekanntmachung und die Registerdaten des Ministeriums; ein Rechenergebnis stellt keine Zusage dar. Für einen auf Ihren Betrieb bezogenen Betrag wenden Sie sich an die zuständige Provinz- oder Kreislandwirtschaftsdirektion.
Nein. Werbeerlöse helfen uns, die Kosten zu decken, bestimmen aber nicht, worüber wir schreiben. Wenn wir ein Produkt oder eine Marke erwähnen, steht dahinter keine geschäftliche Vereinbarung; wäre es anders, würden wir es im Beitrag offenlegen. Ebenso gibt es in der App keine verdeckte bezahlte Priorität bei der Anzeigenreihenfolge.
Schreiben Sie uns über das Formular auf der Kontaktseite oder direkt an [email protected]. E-Mails beantworten wir in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden; an Wochenenden und Feiertagen kann es länger dauern. Blockierende Probleme wie ein fehlgeschlagener Login behandeln wir vorrangig — schreiben Sie dafür einfach "Dringend" in den Betreff.
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