Dungung

DAP-Dünger (18-46-0): Anwendung, Zeitpunkt und Dosierung bei Haselnüssen

Was ist DAP (Diammonphosphat, 18-46-0) und wie wird er im Haselnussgarten ausgebracht? Phosphatfixierung in sauren Böden, Bandapplikation, Pflanzloch-Düngung und der Unterschied zu Harnstoffphosphat.

Was ist DAP (Diammonphosphat)?

DAP — Diammonphosphat, chemische Formel (NH₄)₂HPO₄ — ist ein granulierter Mehrnährstoffdünger. In der Türkei ist er der meistverwendete Grunddünger und wird unter der Nährstoffangabe 18-46-0 gehandelt:

  • 18 → 18 % Stickstoff (N) in Ammoniumform (NH₄-N)
  • 46 → 46 % Phosphorpentoxid (P₂O₅), vollständig wasserlöslich
  • 0 → enthält kein Kalium

Dass er Phosphor und Stickstoff in einem Produkt liefert, seinen Stickstoff in Ammoniumform hält (also nicht wie Harnstoff verflüchtigt) und sich dank Granulatform leicht ausbringen lässt, hat DAP zum klassischen „Winterdünger“ der Haselnussgärten gemacht.

EigenschaftWert
Formel(NH₄)₂HPO₄ — 18-46-0
Stickstoff (N)18 %, Ammoniumstickstoff
Phosphor (P₂O₅)46 %, wasserlöslich
Kalium (K₂O)Nicht enthalten
Wasserlöslichkeit588 g/L (20 °C)
pH-Wert der Lösung7,5 – 8,0 (vorübergehend, um das Korn herum)
Physikalische FormGranulat
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Warum „Di“-ammonium?

Reagiert Phosphorsäure mit einem Molekül Ammoniak, entsteht Monoammoniumphosphat (MAP, 12-61-0); mit zwei Molekülen entsteht Diammonphosphat (DAP, 18-46-0). Das zweite Ammoniummolekül hebt den Stickstoffgehalt, senkt den Phosphorgehalt etwas und kehrt die Reaktion der Lösung von sauer nach alkalisch um.

Welche Rolle spielt Phosphor bei der Haselnuss?

Über Phosphor wird bei Haselnüssen seltener gesprochen als über Stickstoff, doch sein Mangel wirkt am heimtückischsten:

  • Wurzelentwicklung: Er baut das Faserwurzelsystem auf, vor allem im Jungpflanzenstadium. Eine phosphorarme Jungpflanze verankert sich schlecht und übersteht Trockenheit nicht.
  • Blütenknospenbildung: Entscheidend für die Knospen, die den Ertrag des Folgejahres bestimmen.
  • Energiestoffwechsel: Er ist Baustein des ATP und transportiert die Energie der Fotosynthese durch die Pflanze.
  • Kernfüllung und Winterhärte: Fördert Kernausbeute, Verholzung und Frostfestigkeit.

Typische Mangelsymptome sind dunkelgrüne bis violettliche Blätter, kümmerliche Triebe und schwache Wurzeln. Wenn sie sichtbar werden, hat der Strauch bereits Ertrag verloren — die Diagnose gehört daher zur Bodenanalyse, nicht zum bloßen Augenschein.

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Fehlt Phosphor in Schwarzmeerböden tatsächlich?

In den meisten Gärten ja. Eine Untersuchung von Haselnussgartenböden in Ordu und Giresun ergab überwiegend saure Böden mit unzureichendem verfügbarem Phosphor (Ay und Kızılkaya, 2022). In Ünye wurde in 35 % der Bodenproben ein Phosphormangel festgestellt (Akgün et al., 2021). In der Provinz Ordu insgesamt liegen rund 49 % der Gartenböden beim pflanzenverfügbaren Phosphor in den Klassen „wenig“ und „sehr wenig“ (Tarakçıoğlu et al., 2017).

Das eigentliche Problem: Phosphatfixierung in sauren Böden

Das Phosphorproblem im Haselnussgarten lautet selten „es ist keiner im Boden“. Es lautet: der vorhandene Phosphor erreicht die Pflanze nicht. Man nennt das Phosphatfixierung.

Die ausgewaschenen, sauren Böden der Schwarzmeerregion enthalten reichlich freie Eisen- (Fe) und Aluminiumionen (Al). Ausgebrachte Phosphationen verbinden sich mit ihnen zu Eisen- und Aluminiumphosphaten, die praktisch nicht wasserlöslich sind. Der Dünger ist im Boden — aufnehmen kann die Pflanze ihn nicht.

Das Ausmaß des Verlusts ist beachtlich: In der Literatur wird berichtet, dass nur 10-30 % des ausgebrachten Phosphors von den Pflanzen genutzt werden können und die übrigen 70-90 % fixiert werden. Dieselbe Quelle betont, dass drei Faktoren über die fixierte Menge entscheiden: Art und Menge des Düngers, ob er pulverförmig oder granuliert ist und wie er in den Boden eingebracht wird (Tarakçıoğlu et al., 2017).

Diese drei Faktoren erklären sämtliche Praxisregeln der DAP-Anwendung:

  1. Granulat schlägt Pulver: Ein Korn hält die Kontaktfläche zum Boden klein; Pulver haftet an jedem Bodenteilchen und wird schneller fixiert.
  2. Lokale Gabe schlägt Breitwurf: Wird der Dünger auf ein kleines Bodenvolumen konzentriert, ist dessen Fixierungskapazität gesättigt und den Wurzeln bleibt löslicher Phosphor.
  3. pH korrigieren: Mit steigendem Boden-pH sinken freie Fe- und Al-Ionen, die Phosphorverfügbarkeit steigt. Deshalb ist Kalkung die Voraussetzung jeder Phosphordüngung.
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Kalk und Phosphordünger nie gleichzeitig

Das Schulungsmerkblatt des Haselnuss-Forschungsinstituts ist in diesem Punkt eindeutig: „Kalk und Phosphordünger dürfen nicht gleichzeitig ausgebracht werden.“ Kalk wird im November-Dezember auf ein 30-40 cm breites Kreisband an der Traufzone gestreut und eingearbeitet; der Phosphordünger gehört in einen getrennten Arbeitsgang. Zeigt die Bodenanalyse einen pH-Wert unter 5,5, planen Sie zuerst die Kalkung — auf ungekalktem saurem Boden geht der größte Teil des DAP verloren.

Das pH-Verhalten rund um das DAP-Korn

DAP besitzt eine wenig bekannte, für Haselnüsse aber wichtige Eigenschaft: Beim Auflösen in der Bodenfeuchte bildet sich um das Korn eine vorübergehend alkalische Mikrozone, denn eine DAP-Lösung hat einen pH-Wert von 7,5 – 8,0. Sobald Bodenbakterien das Ammonium in Nitrat umwandeln, sinkt dieser pH-Wert wieder — der Effekt ist örtlich begrenzt und dauert einige Wochen, nicht dauerhaft.

Für die sauren Schwarzmeerböden ist das ein Vorteil: Unmittelbar um das Korn verlangsamt sich die Bindung des Phosphors an Fe und Al eine Zeit lang, und die Wurzeln gewinnen Zeit, den Dünger zu erreichen.

Dieselbe Eigenschaft hat eine riskante Seite. In einer Mikrozone oberhalb von pH 7 kann Ammonium zu freiem Ammoniak (NH₃) werden und zarte Wurzeln unmittelbar am Korn verbrennen. Deshalb wird DAP nie in direkten Kontakt mit Wurzeln gebracht.

DAP, Harnstoffphosphat oder TSP: Was passt wann?

Alle drei sind Phosphorquellen, verhalten sich aber unterschiedlich. Am häufigsten verwechselt werden DAP (18-46-0) und Harnstoffphosphat (18-44-0); beide enthalten 18 % Stickstoff, weshalb die Namen ähnlich klingen — die Produkte tun es nicht.

EigenschaftDAP (18-46-0)Harnstoffphosphat (18-44-0)TSP (Triplesuperphosphat)
Phosphor (P₂O₅)46 %44 %42-46 %
Stickstoff18 %, Ammonium (NH₄-N)18 %, Harnstoff (NH₂-N)Keiner
Physikalische FormGranulatPulver / KristallGranulat
WasserlöslichkeitHoch (588 g/L)Vollständig löslichÜber 90 % des P löslich
pH um das KornAlkalisch (7,5-8,0)Saure MikrozoneSaure Mikrozone
TropfbewässerungNicht geeignetSehr gut geeignetNicht geeignet
HauptanwendungWinterlicher Grunddünger, vor der PflanzungFertigation, Blattdüngung, BodenGrunddünger, wenn nur P fehlt
StärkeSaurer Boden, wenn auch Stickstoff nötig istTropfsysteme; kalkhaltige/alkalische BödenStickstoff ausreichend, nur P knapp
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Praktische Entscheidungsregel

Mit TropfbewässerungHarnstoffphosphat 18-44-0 wählen, es löst sich vollständig auf. Bei klassischer Winterdüngung und zusätzlichem Stickstoffbedarf → DAP 18-46-0. Wenn die Bodenanalyse nur Phosphormangel, aber keinen Stickstoffmangel zeigt → TSP, denn er bringt keinen überflüssigen Stickstoff ein. Die drei leisten nicht dasselbe; die Wahl hängt von Ausbringverfahren, Boden-pH und Stickstoffbedarf ab.

Wann wird DAP bei Haselnüssen ausgebracht?

Phosphor ist im Boden unbeweglich. Anders als Stickstoff wird er vom Regen nicht in die Wurzelzone gewaschen, sondern bleibt dort liegen, wo er abgelegt wurde. Daraus folgen zwei Dinge: früh ausbringen und in der Tiefe ausbringen, in der die Wurzeln tatsächlich sitzen.

Die amtliche Empfehlung ist eindeutig: „Da Phosphordünger im Boden in der Regel eine lange Wirkungsdauer zeigen, werden sie einmal alle drei Jahre im Zeitraum November-Februar in den nach Blatt- und Bodenanalyse empfohlenen Mengen eingesetzt.“ (Provinzdirektion Sakarya, Düngung bei Haselnüssen)

ZeitraumMaßnahmeHinweis
November – FebruarHaupt-DAP-GabeAlle 2-3 Jahre, nach Bodenanalyse
November – DezemberKalkung (falls nötig)Nicht gleichzeitig mit Phosphor
ca. 1 Monat vor der PflanzungGrunddüngung im PflanzlochNach Bodenanalyse
März / Ende MaiStickstoffgabenDer Stickstoff des DAP deckt diesen Bedarf nicht

Jährliche Phosphorgaben sind verbreitet, aber falsch. Angesammelter Phosphor blockiert die Zink- und Eisenaufnahme — der Zink-Phosphor-Antagonismus ist bei Haselnüssen ein bekanntes Problem.

Wie wird ausgebracht? Platzieren statt streuen

Ein Satz aus dem Merkblatt des Haselnuss-Forschungsinstituts fasst alles zusammen: „Bei der Düngung der Haselnuss muss der Dünger an der Traufzone (im Band) ausgebracht werden.“

Für Phosphordünger lautet das amtliche Verfahren: Der Dünger wird je nach Strauchgröße gleichmäßig auf 16-32 Löcher verteilt, die unter der Traufzone geöffnet werden, und die Löcher werden mit Erde verschlossen. Zur Lochtiefe nennt das Merkblatt des Haselnuss-Forschungsinstituts 10-15 cm, das Merkblatt der Provinzdirektion Sakarya 15-20 cm; in der Praxis liegt in 10-20 cm Tiefe die Zone mit der höchsten Feinwurzeldichte.

DAP-Ausbringung Schritt für Schritt

  • Bodenanalyse-Bericht und die darin empfohlene reine P₂O₅-Menge bereitlegen
  • Traufzone markieren (dort, wo die Äste enden) — nicht den Stammfuß
  • Je nach Strauchgröße 16-32 Löcher entlang dieser Linie öffnen
  • Lochtiefe 10-20 cm halten; hier liegt die Feinwurzelzone
  • Die berechnete DAP-Menge gleichmäßig auf die Löcher verteilen
  • Die Löcher anschließend immer mit Erde verschließen
  • In Hanglagen wachsen die Wurzeln stärker hangabwärts; Löcher entsprechend verteilen
  • Ist eine Kalkung nötig, in einem getrennten Arbeitsgang durchführen, nie zusammen mit DAP

Warum Breitwurf zu kurz greift. Oberflächlich gestreuter Phosphor wandert nicht nach unten; er bleibt in den obersten Zentimetern und wird dort von Eisen und Aluminium gebunden, ohne die Wurzeltiefe je zu erreichen. Das Streuverfahren bleibt Stickstoffdüngern vorbehalten: auf ein 30-40 cm breites Kreisband an der Traufzone gestreut und 3-5 cm tief eingearbeitet.

DAP bei der Pflanzung

Am meisten bringt Phosphor bei der Anlage des Gartens; ist der Strauch erst gepflanzt, wird eine tiefe Platzierung in der Wurzelzone sehr schwierig.

Nach dem Anbauleitfaden des Haselnuss-Forschungsinstituts werden die Pflanzlöcher im Stocksystem mindestens einen Monat vor der Pflanzung, 120 cm breit und 60 cm tief ausgehoben; bei der Heckenpflanzung genügen 50 cm Breite und 30-40 cm Tiefe. Vor der Pflanzung werden „der nach dem Bodenanalyseergebnis empfohlene Stallmist, Phosphor- und Kaliumdünger sowie die Kalkung“ ausgebracht.

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DAP darf die Jungpflanzenwurzeln nicht berühren

Beim Auflösen bildet ein DAP-Korn eine alkalische Mikrozone von etwa pH 7,5-8; unter diesen Bedingungen kann Ammonium zu freiem Ammoniak werden und zarte Wurzeln verbrennen (Mosaic Crop Nutrition). Deshalb:

  • DAP gründlich mit der Unterbodenerde des Lochs vermischen, niemals von Hand auf die Wurzeln schütten
  • Darüber ungedüngten Oberboden geben, damit die Wurzeln in dieser sauberen Schicht liegen
  • Unverrotteten Stallmist und DAP nicht im selben Loch aufhäufen; nach der Pflanzung reichlich angießen

Für den Stickstoffbedarf frisch gepflanzter Sträucher empfiehlt das Haselnuss-Forschungsinstitut 40 g Kalkammonsalpeter (26 % N) je Pflanze, die Hälfte Anfang März, die andere Hälfte Ende Mai bis Anfang Juni. Einzelheiten in unserem Kalkammonsalpeter-Ratgeber.

Wie wird die Menge berechnet?

Der Bodenanalysebericht nennt Ihnen keine Düngermenge, sondern die je Dekar auszubringende reine P₂O₅-Menge. Die Umrechnung in Sackware ist eine einfache Division:

DAP-Menge (kg) = empfohlenes reines P₂O₅ (kg) ÷ 0,46

Den mitgelieferten Stickstoff müssen Sie ebenfalls einrechnen:

Gelieferter Reinstickstoff (kg) = DAP-Menge (kg) × 0,18

Im Bericht empfohlenes reines P₂O₅Erforderliches DAPDamit gelieferter Rein-N
4 kg/Dekar8,7 kg1,6 kg
6 kg/Dekar13,0 kg2,3 kg
8 kg/Dekar17,4 kg3,1 kg
10 kg/Dekar21,7 kg3,9 kg

Die Werte der Tabelle sind reine Umrechnungen, keine Dosierungsempfehlung. Welche Zeile für Sie gilt, entscheidet Ihr Bodenanalysebericht.

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Wer legt die Menge fest?

Keine Zahl auf dieser Seite ist eine Dosierungsempfehlung für Ihren Garten. Die genaue Menge richtet sich nach Ihrem Bodenanalyseergebnis; wenden Sie sich an die Provinz- oder Kreisdirektion für Landwirtschaft oder an einen Agraringenieur — die Direktionen bieten Landwirten kostenlose Bodenanalysen und Düngeempfehlungen an. Zur Probenahme siehe unseren Bodenanalyse-Ratgeber.

Stickstoffbilanz: Der mit DAP eingebrachte Stickstoff ist nur ein kleiner Teil des Jahresbedarfs und kommt im Winter. Der eigentliche Bedarf wird in zwei Teilgaben im März und Ende Mai bis Anfang Juni gedeckt — mit Ammoniumsulfat, Kalkammonsalpeter oder Harnstoff.

Kalium: DAP enthält keines; der Bedarf wird am besten mit Kaliumsulfat gedeckt, da Haselnüsse chlorempfindlich sind. Laut dem Merkblatt der Direktion Sakarya darf der Kaliumdünger in dieselben Löcher, wenn er zusammen mit Phosphor ausgebracht wird.

Häufige Fehler

  1. Jedes Jahr Phosphor ohne Bodenanalyse. Phosphor wird alle 2-3 Jahre gegeben; jährliche Gaben reichern sich an und stören die Zink- und Eisenaufnahme.
  2. DAP oberflächlich streuen. Phosphor ist unbeweglich; oben liegend erreicht er die Wurzeln nie.
  3. Am Stammfuß abkippen. Die feinen Saugwurzeln sitzen an der Traufzone; Dünger am Stamm nützt nichts und birgt Verbrennungsgefahr.
  4. Zusammen mit Kalk ausbringen. Das amtliche Merkblatt warnt ausdrücklich davor; trennen Sie beide Maßnahmen zeitlich.
  5. Kontakt mit Jungpflanzenwurzeln. Alkalische Mikrozone und freier Ammoniak verbrennen frische Wurzeln; lassen Sie saubere Erde dazwischen.
  6. Einsatz in der Tropfbewässerung. Granulatform und Füllstoffe verstopfen die Tropfer; Fertigation verlangt vollständig lösliche Produkte.
  7. DAP für einen Volldünger halten. 18-46-0 enthält kein Kalium, und sein Stickstoff deckt nur einen kleinen Teil des Jahresbedarfs.
  8. Phosphor ohne pH-Korrektur ausbringen. Haselnüsse gedeihen zwischen pH 5 und 7; bei niedrigerem pH wird der größte Teil des Phosphors fixiert.

Zusammenfassung

  • DAP = 18 % Stickstoff (Ammonium) + 46 % Phosphor, granulierter Grunddünger
  • Hauptzeitraum November-Februar, Häufigkeit alle 2-3 Jahre, Entscheidung nach Bodenanalyse
  • Ausbringung in 16-32 Löcher an der Traufzone, 10-20 cm tief; Breitwurf funktioniert bei Phosphor nicht
  • In sauren Böden wird der Großteil des Phosphors durch Fe/Al gebunden; lokale Gabe und Kalkung mindern den Verlust
  • Die vorübergehend alkalische Mikrozone ist im sauren Boden ein Vorteil und neben frischen Wurzeln ein Risiko
  • Bei der Pflanzung mit der Locherde mischen und von den Wurzeln fernhalten
  • Mit Tropfbewässerung Harnstoffphosphat 18-44-0, ohne sie DAP
  • Kalium und der restliche Stickstoff kommen aus eigenen Düngern

Den vollständigen Jahreskalender finden Sie in unserem Haselnuss-Düngungsprogramm, Probenahme und Auswertung im Bodenanalyse-Ratgeber.

📚 Haselnuss-Forschungsinstitut - Düngung bei Haselnüssen 📚 Provinzdirektion für Land- und Forstwirtschaft Sakarya 📚 Haselnuss-Forschungsinstitut - Anbautechnik der Haselnuss 📚 Tarakçıoğlu et al. (2017), Ordu Univ. J. Sci. Tech. 📚 Ay und Kızılkaya (2022), Zeitschrift für Bodenkunde und Pflanzenernährung 📚 Akgün et al. (2021), Turkish J. Agricultural and Natural Sciences 📚 Mosaic Crop Nutrition - Diammonium Phosphate

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